CAPAZ | CAPAZ UND JLU ZU GAST IM AUSWÄRTIGEN AMT IN BERLIN
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CAPAZ UND JLU ZU GAST IM AUSWÄRTIGEN AMT IN BERLIN

CAPAZ UND JLU ZU GAST IM AUSWÄRTIGEN AMT IN BERLIN

(Von links nach rechts): Prof. Dr. Stefan Peters (CAPAZ/JLU); Carlos Holmes Trujillo (Außenminister Kolumbiens); Heiko Maas (Bundesaußenminister); und Prof. Dr. Joybrato Mukherjee (JLU/DAAD). Foto: Thomas Koehler/photothek.net

 

Anlässlich des ersten Besuchs des kolumbianischen Außenministers Carlos Holmes Trujillo in Berlin lud das Auswärtige Amt (AA) am Donnerstag, den 22. November 2018 zu der Konferenz „Partner Kolumbien: Beitrag der Wirtschaft auf dem Weg zum Frieden“ ein. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Bundesaußenminister Heiko Maas und dem kolumbianischen Außenminister Holmes Trujillo.

An der Paneldiskussion „Beitrag von Wirtschaft und Wissenschaft zum Frieden in Post-Konfliktgebieten” nahmen der Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und Vizepräsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), Prof. Dr. Joybrato Mukherjee und Prof. Dr. Stefan Peters, wissenschaftlicher Direktor des Deutsch-Kolumbianischen Friedensinstituts/Instituto Colombo-Alemán para la Paz (CAPAZ) in Bogotá und Professor für Friedensforschung an der JLU teil.

Zwischen der JLU und kolumbianischen Partneruniversitäten in Kolumbien besteht eine längste formalisierte deutsch-kolumbianische Hochschulkooperation, so wie seit 1963 mit der Universidad de los Andes. Die Universität Giessen leitet die beiden sichtbarsten Leuchtturmprojekte der deutsch-kolumbianischen Wissenschaftskooperation: Das Deutsch-kolumbianische Exzellenzzentrum für Meereswissenschaften (CEMarin) und das Deutsch-kolumbianische Friedensinstitut (Instituto CAPAZ). Beide werden mit Mitteln des Auwärtigen Amts gefördert.

Das CAPAZ Institut wurde von einem zehnköpfigen Konsortium deutscher und kolumbianischer Universitäten ins Leben gerufen. Das Institut bietet einen institutionellen Rahmen für Forschung, Aus- und Weiterbildung, Transfer/Beratung. Ein zentrales Anliegen besteht dabei im Transfer der Forschungsergebnisse der geförderten Projekte in konkrete Politikempfehlungen und in die öffentlichen Debatten. Die vom CAPAZ Institut organisierten Schools und akademischen Veranstaltungen verstehen sich als Ort des Austausches zwischen Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, EntscheidungsträgerInnen und zivilgesellschaftlichen Friedensakteuren. Die Integration anderer Universitäten, insbesondere aus den vom bewaffneten Konflikt am stärksten betroffenen Kolumbiens ist eines der zentralen Ziele der Aufbauphase des Instituts.

Sie finden die Pressemitteilung der JLU zur Veranstaltung im AA (veröffentlicht am 22.11.2018). Ebenso die Meldungen der JLU durch Facebook und Twitter und die Informationen auf der Website des Auswärtigen Amts.